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Freitag, 21. dezember 2007
In Nachtes Dunkel lauert ES
Das sich dauernd widersetzt
Mit Bann und Fluch nicht tot zu kriegen
Versucht man´s anders zu besiegen

Im Nebel lauert, was nicht soll
Der Zorn macht Jäger blind und toll
Ihren eignen Schatten jagend
Sich niemals selbst hier hinterfragend

Durch Nacht und Nebel ganz geschwind
Trägt Ihr Gesinnen auch der Wind
Verrät dem Biest des Jägers Trachten
Mit offnen Sinnen geht es wachend.

Sieht den Jäger stolpern, taumeln
Blind dem blinden Hunde trauend
Mitgefühl das Biest erfüllt
Ist dieser Jäger Jammerbild.

Der Hund, er wittert eine Spur
Rast ins Dunkel der Natur.
Der Jäger hastet hinterher,
Sein Atem rast und wird ihm schwer.

Im Vollmondlicht auf Lichtung helle
Steht das Biest hier auf der der Stelle.
Die Waff´gezogen, ein Schuss erschallt
Ein Körper leblos... wird nun kalt.

Der Jäger beugt sich froh und munter
Zu dem erlegten Bieste runter
Doch was er dann im Licht erblickt.
Ist nur sein eigen Angesicht.
von Siat veröffentlicht in: Gedichte-vermischtes Community: Treffpunkt Pagan
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  • : Siat
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  • : weiblich
  • : 2.01.1981
  • : Fürth
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  • : Ich bin glücklich verheiratet und lebe in Franken. Bin Admine eines großen Forums, neugierig und aufgeschlossen. Vielseitig interessiert und wissbegierig.

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