Freitag, 21. dezember 2007
Meister des Gedankenbilds
Oft der Wunsch, den man gern will
In Gold getrieben, reich verziert
Entsteht so leicht ein Wunschgebild´
Erhebt sich leicht zur Überhöhe
Der andren Eignes man ja nicht sehe
Es kann nicht sein, was nicht darf
So wird ein Drach´zum Menschenschaf.
Geblendet durch das eigne Bild
Versagt die Kraft von Schwert und Schild
Im eignen Schatten sich verliert
Des Wunschgedankens Ebenbild
von Siat
veröffentlicht in:
Gedichte-vermischtes
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