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Samstag, 29. dezember 2007
Strebe mit mir zu den Pforten der Sterne
Reise mit mir in unendliche Ferne
Höre die Lieder aus uralten Zeiten
Die heut´ durchdringen unendlich Weiten

Streif mit den Drachen durchs Gestern und Morgen
Erblicke der Weisheit strahlende Pforten
Durchstreife mit Elfen und Zwergen die Welt
Erkenn, was für Wunder sie für Dich enthält

Erfahre das Wissen aus uralten Tagen
Erhalte die Antwort aus so viele Fragen
Sei mutig, erkunde die Welten und Sterne
Frage die Alten, sie helfen Dir gerne!
von Siat veröffentlicht in: Gedichte-vermischtes Community: Treffpunkt Pagan
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Freitag, 28. dezember 2007
In meinem Schmerz habe ich Dich gesucht
In meiner Angst erhob ich meine Arme nach Dir
Doch Du liesst Dich nicht finden

Du entferntest Dich von mir
Sahst streng und unerbittlich auf mich hinab
Warst Du doch im Recht

Ich suchte nach Dir in tränennassen Nächten
Rief stumm nach Dir in meiner Not
Doch Du liesst Dich nicht finden

Du entzogst Dich mir
Nahmst mir Stütze und Grund
Doch warst Du im Recht

Ich verlor mich selbst im Dunkel der Nacht
Isoliert, blind und stumm fand ich Frieden
Und Du liesst Dich finden

Du kamst mir aus dem Dunkel entgegen
Reichtest mir Deine Hand
Und heute, bin ich im Recht
von Siat veröffentlicht in: Persönliches Community: Gedichte
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Freitag, 21. dezember 2007
In Nachtes Dunkel lauert ES
Das sich dauernd widersetzt
Mit Bann und Fluch nicht tot zu kriegen
Versucht man´s anders zu besiegen

Im Nebel lauert, was nicht soll
Der Zorn macht Jäger blind und toll
Ihren eignen Schatten jagend
Sich niemals selbst hier hinterfragend

Durch Nacht und Nebel ganz geschwind
Trägt Ihr Gesinnen auch der Wind
Verrät dem Biest des Jägers Trachten
Mit offnen Sinnen geht es wachend.

Sieht den Jäger stolpern, taumeln
Blind dem blinden Hunde trauend
Mitgefühl das Biest erfüllt
Ist dieser Jäger Jammerbild.

Der Hund, er wittert eine Spur
Rast ins Dunkel der Natur.
Der Jäger hastet hinterher,
Sein Atem rast und wird ihm schwer.

Im Vollmondlicht auf Lichtung helle
Steht das Biest hier auf der der Stelle.
Die Waff´gezogen, ein Schuss erschallt
Ein Körper leblos... wird nun kalt.

Der Jäger beugt sich froh und munter
Zu dem erlegten Bieste runter
Doch was er dann im Licht erblickt.
Ist nur sein eigen Angesicht.
von Siat veröffentlicht in: Gedichte-vermischtes Community: Treffpunkt Pagan
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Profil

  • : Siat
  • siat
  • : weiblich
  • : 2.01.1981
  • : Fürth
  • : Poesie Religion Gesang Mythologie Mythologien
  • : Ich bin glücklich verheiratet und lebe in Franken. Bin Admine eines großen Forums, neugierig und aufgeschlossen. Vielseitig interessiert und wissbegierig.

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